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Vorweihnachtlicher Spaziergang durch Bruneck
In Bruneck lassen sich Altstadt, Stadttore, Kirchen und Schloss Bruneck zu einem gemütlichen Spaziergang vereinen und bieten eine kulturhistorisch interessante Route durch den mittelalterlichen Hauptort des Pustertals. Besonders jetzt, in der vorweihnachtlichen Zeit ist dies eine gemütliche Stadtbesichichtung welche, je nach Aufenthalt bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten, nur etwa 1 Stunde dauert.
Am Rathausplatz zeigt sich sofort der Gegensatz von Alt und Modern: vor uns der moderne Stadtplatz und südlich davon der Graben mit den Altstadthäusern, den Geschäften, Bars und Cafes.
Das Zentrum von Bruneck ist wohl die Stadtgasse mit den vielen Geschäften. Von den Befestigungsmauern Brunecks sind noch alle vier Tore erhalten: das Ursulinentor im Westen, das Floriani-, das Rienztor und das Oberragentor am östlichen Ende der Stadtgasse. Die Uruslinenkirche, aus dem 15. Jh., bietet ein kostbares Marientod-Relief und muss unbedingt besichtigt werden. Von hier aus führt die Stadtgasse in Richtung Oberstadt zum Oberragentor.
Ein Abstecher zum Kapuzinerplatz erinnert mit dem Michael Pacher Haus und der Pacherstraße an den bedeutenden Künstler des 15. Jh., der in Bruneck sein Atelier hatte.
Aber zurück in die Oberstadt. Von hier aus führt der Schlossweg hinauf zum Schloss Bruneck, welches um 1250 erbaut und im 16. Jahrhundert erneuert wurde. Das Schloss war lange Zeit Sommerresidenz der Diözesanbischöfe. Heute ist es Bühne für Freilichtspiele und bald schon Sitz des 5. Messner Mountain Museums. Um nicht denselben Weg retour in die Stadt zu nehmen, führt ein etwas steiler Pfad zur Kirche St. Katharina in der Raingasse wieder in die Stadt.
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