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Historischer Rundgang durch Bruneck
Historischer Rundgang durch Bruneck am Kronplatz
Beliebter Treffpunkt in Bruneck, der Stadt am
Kronplatz, ist die Altstadt mit der bezaubernden
Stadtgasse. Zwischen den hohen, alten Häusern und
engen Gassen fühlen sich Shoppingsfans wie
Kulturbegeisterte wohl. Ausgehend von der
Ursulinenkirche führen Tafeln und historische
Gebäude durch die Stadtgasse bis zum Schloss Bruneck.
Ursulinenkirche
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Einige Jahrhunderte nachdem
die Ursulinenkirche zur
heutigen Form ausgebaut wurde, wurde das
danebenstehende Ursulinenkloster gegründet,
welches sie anschließend zur Klosterkirche
werden ließ. Zu dieser Zeit wurde sie auch barockisiert, bis man 1880 beschloss, die
Kirche wieder im ursprünglich gotischen Stil
umzubauen. Sie beinhaltet Fresken des Malers
Johannes von Bruneck. |
Ursulinentor
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Das Ursulinentor, auch Kloster- oder Unteres Tor genannt, hatte früher die Namen „Neutor“ und
„Gänsetor“. Als eines der vier Eingangstore zur Stadtgasse ist es mit verschiedenen Wappen und Bildern verziert. Jedoch wurde das wichtigste Emblem, wahrscheinlich von
Hans von Bruneck, wegen des Transports eines großen Brunnens zerstört, denn dabei musste man einen Teil des Tores abtragen. |
Stadtgasse
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Die malerische Stadtgasse
wird abwechselnd von Geschäften und
herrschaftlichen Häusern flankiert. Die
Hauptgeschäftsstraße in Bruneck hat aber
auch interessante Fresken, mittelalterliches
Flair und verschiedene Giebelkonstruktionen
zu bieten. Erreichbar ist die Gasse über
vier Tore: das Ursulinentor, das
Florianitor,
das Rienztor und das
Ragentor, welches in
die Oberstadt führt. |
Florianitor
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Zu den vier Eingangstoren
in die Stadtgasse gehört auch das
Florianitor, früher „Lucke“ genannt. Rudolf
Stolz malte die Bilder, welche den Hl.
Florian, das Brunecker Wappen und den
Gründerbischof Bruno – der auch Schloss
Bruneck gegründet hat – darstellen. Ein
weiteres Bild des Hl. Florian befindet sich
in der Florianigasse. |
Rienztor
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Das Rienztor zählt
ebenfalls zu den vier Eingangstoren der
Stadtgasse. Auch hier befinden sich mehrere
Malereien am Torbogen, die den Betrachter
zum Halten und Anschauen anregen. Früher
hatte das Durchgangstor den Namen „Tor bey
dem Spital“. Hier führte die Pustertaler
Landesstraße vorbei. |
Ragentor
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Auch das Ragentor gehört
zu den vier Eingangstoren der Stadtgasse. Es
führt in die Oberstadt von Bruneck, jedoch
führte früher keine wichtige Handelsstraße
hindurch. Den Namen „Todessteg“ bekam das
Tor, weil hier der Weg zum Friedhof
vorbeiführte. Daher wurden die Leichen der
Verstorbenen hier vorbeigetragen. |
Mariensäule mit
Ansitz Sternbach
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Durch das Ragentor gelangt
man in die Oberstadt, wo man in der Mitte
des Platzes ein statisches Denkmal entdeckt:
Die barocke Mariensäule von 1716 befindet
sich vor dem Ansitz Sternbach. Der Palais
der großen adeligen Familie von Sternbach
beherrscht diesen Teil der Stadt. Dem
Geschlecht gehörten mehrere Mitglieder an,
die wichtige Rollen in der Südtiroler
Geschichte spielten. |
Pfarrkirche
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Die große und wunderschöne
Pfarrkirche überrascht den Besucher. Nicht
nur das wertvolle Kruzifix von Michael Pacher befindet sich hier, sondern auch die
Mathis-Orgel aus der Schweiz, welche die
größte ganz Südtirols ist. An der
außergewöhnlichen Fassade kann kein Besucher
vorbeigehen ohne ihr einen Besuch
abzustatten, was sich beim Anblick des
Innenraumes auch lohnt. |
Ragenhaus
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Ebenfalls in der Altstadt,
und daher von der Stadtgasse aus durch das
Ragentor zugänglich, liegt das Ragenhaus.
Der Ansitz aus dem 13. Jahrhundert wurde,
nach Umbauten und Restaurierungen 1985, zum
neuen Hauptsitz der Musikschule Bruneck.
Jedoch finden neben dem traditionellen
Unterricht auch Kunstaustellungen statt. |
Spitalkirche
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Die renovierte
Barockkirche wurde in der Mitte des 14.
Jahrhunderts erbaut. In der Spitalkirche,
auch Kirche zum Hl. Geist genannt, befindet
sich am Hauptaltar eine barocke
Taufe-Christi-Darstellung vom Südtiroler
Maler Franz Unterberger, welcher im Jahre
1706 geboren wurde und 1776 verstarb. |
Rainkirche
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Die Rainkirche befindet
sich am Schlossberg auf halber Höhe des
Schlosses. Durch ihre außergewöhnliche Lage
ist die 1675 barockisierte Kirche weit
sichtbar und auch vom interessanten
Zwiebelturm aus genießt man einen
fantastischen Rundblick auf ganz Bruneck.
Gewidmet ist die Kirche der Heiligen
Katharina, die auf den Fresken innen und
außen dargestellt ist. |
Schloss Bruneck
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Schloss Bruneck, auch
unter Bischofsburg bekannt, thront auf dem
Schlossberg hoch oben über der Südtiroler
Stadt Bruneck. In den Jahren 2009 bis 2011
wurde die Burg für die Benutzung als
Messner
Mountain Museum saniert. 2011 wurde das
fünfte Museum der MMM-Reihe eröffnet. Es ist
dem Thema Bergvölker gewidmet; daher auch
der Name Ripa (tibetisch: ri = Berg, pa =
Mensch). |
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